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2020 Tour mit dem Melanie Hosp Quartett Verschoben

Aus der Affinität zum Crossover und der Liebe zur
Kammermusik ist 2018 das Melanie Hosp Quartett
entstanden. Das Quartett, bestehend aus Rupert Blahous
(drums), Gerhard Buchegger (piano), Mike Wagner (bass)
und der klassischen Gitarristin Melanie Hosp, changiert
spielerisch zwischen Jazz, Klassik und
lateinamerikanischer Musik und entwirft in ihrem
facettenreichen Programm ein besonderes Klangerlebnis,
geprägt durch Virtuosität, Spontanität und purer
Spielfreude.

Aufgrund der Pandemie musste die geplante Tournee leider nach dem ersten Konzert in der Kellerei Reutte abgesagt werden. Hier ein paar Eindrücke. 

 

Die Tafelrunde

Am Donnerstag, dem 25. Oktober 2018, startet in ORF III Kultur und Information die neue Kabarettshow „Die Tafelrunde“. Einmal monatlich bespricht Gastgeber Gerald Fleischhacker im Großen Sendesaal des ORF Radio Kulturhauses die Highlights der vergangenen 30 Tage. Zur Seite stehen ihm stets vier Kolleginnen und Kollegen aus der österreichischen Kabarettszene.

Und ich darf gemeinsam mit Sasa Nicolic (Drums) und Rainer Keplinger an der Funkhaus Orgel die Musik dazu machen.

Lisa Eckart/Amin Osman

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Dirty Silence

Erotik in der Kunst ist so alt wie diese selbst. Unabhängig von Gattung und Medium gab es auch immer Inhalte die als pornografisch (pórnē, Altgriechisch für. „Dirne“) bezeichnet wurden und Stein moralischen Anstoßes waren. Das gilt auch für den Film. Mit dem Aufkommen des Internets hat die Verbreitung pornografischer Filme ein nie dagewesenes Maß erreicht. Der einfache Zugang hat dazu geführt, dass eine ganze Generation von Jugendlichen mit Pornos aufgewachsen ist und Pornografie somit Teil unserer globalen gesellschaftlichen Realität wurde. Und damals wie heute polarisiert sie. Waren es die sogenannten „Feminist Sex Wars“ die in späten 1970ern zu einer Spaltung der feministischen Bewegung in einen anti-pornografischen und sex-positiven Feminismus geführt haben, so gibt es auch heute Menschen, die Pornografie als sexistisch motivierte phallozentristische Erniedrigungsfantasien verteufeln und solche die nach neuen Ansätzen suchen, um einem allgegenwärtigen Phänomen zu begegnen. Angefangen von Sozialwissenschaftlerinnen, die mit diversen Studien zu einem besseren Verständnis von Konsum, Rezeption und gesellschaftlichen Implikationen beitragen, bis zu feministischen Filmemacherinnen und Initiativen die dem Sexismus der Mainstream-Pornografie eine Alternative entgegensetzen möchten. Dirty Silence will all jenen, die sich an diesem Dialog beteiligen wollen ein Forum bieten. Den Rahmen dafür bilden monatliche Filmvorführungen die unterschiedliche Aspekte der Pornografie beleuchten, um danach gemeinsam zu Diskutieren – offen und kritisch, denn Anrüchigkeit entsteht durch Schweigen.